Gehe Zimmer für Zimmer, fotografiere jedes Möbelstück, notiere Holzarten, Furniere, Beschläge und lose Teile. Klopfe Verbindungen ab, achte auf Gerüche alter Lacke und den Zustand der Oberfläche. Markiere Funktionen, die du wirklich nutzt, und Potenziale, die mit wenig Aufwand dauerhaft mehr Komfort, Stauraum oder Flexibilität schaffen könnten.
Bevorzugt sind Verschraubungen, Steck- und Keilverbindungen, die sich später wieder lösen lassen. Vermeide Vollverklebungen, setze auf nachrüstbare Teile und lösbare Beschläge. Bewahre ausgebautes Material sortiert auf, damit Schrauben, Scharniere und Hölzer erneut eingesetzt werden können, statt im Müll zu landen.
Staubschutz, Handschuhe, Schutzbrille und eine gute Atemmaske gehören dazu, besonders bei unbekannten Altbeschichtungen. Teste an verdeckter Stelle Reiniger, Abbeizer oder Schleifkörnungen. Lege Werkzeuge bereit, die zerlegungsfreundlich sind: Schraubendreher-Sets, Zwingen, Holzleim mit niedriger Emission und lösbare Winkel zur temporären Stabilisierung während der Arbeit.